Fragen und Antworten zur Technologie

 

Wie hoch ist die Lebensdauer der Leitungen?

Das verwendete Material ist auf die sehr hohen Pressdrücke während des Einbaus ausgelegt. Da bei der festen Lagerung im Erdreich oder innerhalb des Leitungssystems (Betriebszustand) keine so hohen Kräfte wirken, gehen die Spezialisten sogar von der doppelten Nutzungszeit gegenüber den Rohren für die offene Bauweise aus, also bis zu 200 Jahren. Auch die Anschlussleitungen verfügen über eine vergleichbare Haltbarkeit.

Was geschieht mit dem Grundwasser?

Das Grundwasser bleibt weitgehend unangetastet, selbst beim Abtäufen der Start- und Zielbaugruben. 

Wie groß ist der Platzbedarf? Wie stark sind die Anlieger betroffen?

Die Anlieger werden kaum eingeschränkt. Gegenüber der offenen Bauweise arbeiten die gesteuerten Vortriebe wesentlich schneller. Die Eingriffe in die Oberfläche sind minimal. Es vergeht auch nur wenig Zeit, bis diese wiederhergestellt ist.

Bei wenig Platz kann z. B. das Materiallager zugunsten der Durchfahrt- oder Parkmöglichkeiten minimiert werden. Die Hydraulikaggregate arbeiten mit einem moderaten Geräuschpegel und sind für den Einsatz in Wohngebieten freigegeben. Aus ökologischer Sicht gefragt, ist auch der Baumschutz gesichert. Vermieden werden hohe Schadstoffemissionen. Als Grundorientierung können Ihnen die Verfahrensbeschreibungen der Fa- Witte- Spezialtiefbau dienen. Im konkreten Einzelfall gibt Ihnen die Geschäftsleitung gerne Auskunft.

Was versteht man unter Mikrotunneling?

Mikrotunneling ist der unbemannte, ferngesteuerte Rohrvortrieb,beginnend ab einer Nennweite DN 150.

Was versteht man unter Pipe-Eating?

Pipe- Eating ist ein Sanierungsverfahren für undichte oder nicht mehr tragfähige Leitungen, wobei die alte Leitung überfahren und auf der gleichen Trasse durch eine neue ersetzt wird.